Ich kann mich noch sehr gut an die Meldungen über den schrecklichen Unfall erinnern und kann sehr gut verstehen, wie es Euch damals gegangen ist!
Bewundernswert aber, dass Du deswegen das Meer und seine (menschlichen) Gefahren nicht verflucht hast, sondern weiterhin das "Mirno More" (die friedliche See) darin siehst!

Hinsichtlich der Unfallverhütung gibt es sicher noch sehr viel zu tun, jedoch sehe ich in "Blackboxen" oder ähnliches nicht die Lösung, denn sowas kann nie und nimmer den gesunden Hausverstand ersetzen - und das, ist meines Erachtens der wichtigste Part dabei!
Wer jetzt hirnlos durch die Gegend brettert, den wird wohl auch nicht ein Überwachungsgerät ernstlich daran hindern. Rücksichtsloses Verhalten sollte meines Erachtens sofort an Ort und Stelle (mittels Kontrollen) abgestraft werden, denn nur dann sitzt das auch und wird die Weiterfahrt tatsächlich zügeln. Wenn man nach Wochen od. Monaten einen "Strafzettel" in der Post findet, den man dann vielleicht sogar mangels internationaler Abkommen (wie etwa im Straßenverkehr) gar nicht zu zahlen braucht, bringt das IMHO eher wenig.
Meines Wissens nach wird in der Gegend des damaligen Unfalls (und auch anderen von Schwimmern/Tauchern frequentieren Gebieten) mittlerweile ziemlich streng kontrolliert (mit Laserpistolen und sogar aus der Luft), was ich auch gut finde. Tragischerweise zu spät für Deine Söhne, aber vielleicht haben sie dadurch schon so manch anderes Leben gerettet...
Leider ist das "More" nicht mehr so "mirno" wie es mal war, aber es ist dennoch eines der letzten Rückzuggebiete, ohne ständig "Big Brother" im Nacken zu haben und wo man die Welt an manchen Stellen noch in seiner Ursprünglichkeit erleben kann.
Wenn schon Elektronik, fände ich es sinnvoller, wenn z.B. Kartenplotter mit einem Alarmton warnen würden, wenn man sich zu nahe/schnell an Badezonen etc. nähert und somit das Bewußtsein am Ort des Geschehens schärft. Den Rest muß dann schon wie erwähnt der gesunde Hausverstand erledigen...
L.G.
Edwin