Anlegemanöver, gute und schlechte

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Adriaskip
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Re: Anlegemanöver, gute und schlechte

Beitrag von Adriaskip » Mittwoch 6. Dezember 2017, 23:27

Also ich fahre seit 8 Jahren die Roundpalagruza überwiegend mit einer 42Match, wir hatten Winde bis an die 50Kn und Reffmanöver ohne Winsch waren unmöglich, so what, danach wurde die Genuaschot dicht geholt für den Segeltrimm, das die Reffleine sicher mehr belastet ,wie das Reffmanöver mit Winsch. Wir hatten dabei immer die Genua mehr oder weniger fliegen lassen . Auf Urlaubtörns reffe ich natürlich früher, jedoch auch auf einer Yacht grösser 45 Fuss braucht man dafür die Winsch.
Die Aussage ist der Empfehlung safty first geschuldet
LG
SAFTY FIRST Ludwig


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Re: Anlegemanöver, gute und schlechte

Beitrag von Bligh » Donnerstag 7. Dezember 2017, 10:00


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Re: Anlegemanöver, gute und schlechte

Beitrag von Indianer » Freitag 8. Dezember 2017, 09:34

Hallo Adriaskip,
ich versteh nicht ganz - warum wird die Reffleine beim Dichtholen der Genua belastet?
Gruß
Wolfgang

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Re: Anlegemanöver, gute und schlechte

Beitrag von Indianer » Freitag 8. Dezember 2017, 09:57

Zum Bergen des Segels im Schatten des Großsegels - das geht soweit wie noch das Großsegel steht.
Bei achterlichen Winden bis 30 Knoten fahr ich die Genua ungerefft ohne Großsegel - also kein Windschatten vom Groß vorhanden.
Um noch ohne Winsch das Segel einzurollen holen hilft einer zusätzlich und zieht mit an der Bergeleine in Höhe der Mittelklampe.
Bei über 80m² Genua wird aber auch das dann anstrengend.
Irgendwann muss es halt doch auf die Winsch. Die Genua lassen wir aber beim Reffen oder Bergen nicht fliegen. Da wird die Wurst am Vorstag zu dick.
Ist außerdem schlecht für die Segelnähte und schlagende Segel hören sich furchtbar an.

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Re: Anlegemanöver, gute und schlechte

Beitrag von Jugocaptan » Freitag 8. Dezember 2017, 13:21

Indianer hat geschrieben:
Freitag 8. Dezember 2017, 09:34
Hallo Adriaskip,
ich versteh nicht ganz - warum wird die Reffleine beim Dichtholen der Genua belastet?
Gruß
Wolfgang
Wenn die Genua gerefft ist? Hast du's?
mit herzlichem Gruss - Peter

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Re: Anlegemanöver, gute und schlechte

Beitrag von Indianer » Freitag 8. Dezember 2017, 20:51

Ja - hab ich ... muss mir nur die Vorsegelbergeleine beim Segel setzen ansehen. Stand auf dem Schlauch. Danke.

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Re: Anlegemanöver, gute und schlechte

Beitrag von bachris » Samstag 9. Dezember 2017, 19:55

Um das noch mal zu klären bligh:

Das Groß war am Film ja schon geborgen. Demnach gibt's keinen Windschatten für die Genua.
Also würde beim Vorwindkurs der Wind mit voller Kraft in die Genua fahren. Deswegen meinte ich, dass du die Genua nicht mit der Hand reinholen kannst. Im Wind nicht und vor dem Wind nicht. Und die werden da schon gute 40 Knoten mindestens haben.

Und es ging ja nur darum, ob mit der Winsch einholen, oder mit der Hand. Bei hart am Wind und zu spätem Reffen gehe ich auch gerne auf Vorwindkurs, um die Genua zu reffen. Das ist mir nicht neu. Aber mit der Hand geht das eher selten. Zumindest nicht bei den Schiffgrößen (>50), die ich so benutze. Und nicht bei >40 Knoten Wind.
Gruß Christian
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Re: Anlegemanöver, gute und schlechte

Beitrag von Flo » Dienstag 30. Januar 2018, 20:11

freundlichst Gerhard > >meine Seite

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Re: Anlegemanöver, gute und schlechte

Beitrag von Indianer » Mittwoch 31. Januar 2018, 09:29

Hallo Gerhard,
danke für den Link.
Unglaublich! Schlimme Sache und doch noch glimpflich ausgegangen.
Das Boot lag zweimal platt auf der Seite, hat scheinbar noch nicht all zu viel Wasser gemacht.
Man stelle sich die Panik vor wenn man hier an Bord gewesen wäre.
...an Bord bleiben und Ruhe bewahren...
Gruß
Wolfgang

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